Welche internationale Küche solltest du das nächste Mal probieren?

Geschmäcker sind verschieden sagte der Affe und Biss in die Seife – ein alter Spruch, das ist wahr, doch nach wie vor relevant.

Die Küchen sind so unterschiedlich wie die Geschmäcker der Menschen, die in den Ländern, dieser Leben. In dem einen Land wird es als ganz normal angesehen ein Meerschweinchen zu essen, in dem anderen ist dies unvorstellbar. Doch ganz so extrem muss es ja auch gar nicht sein. Vielleicht fangen wir mit Küchen an die etwas weniger exotisch sind, doch gewiss die Geschmacksnerven des ein oder anderen von uns auf die Probe stellen.

Japanisch

Nun denken einige wahrscheinlich, oh je wie einfallslos. Sushi ist doch nun wirklich nichts besonderes. Doch bietet die japanische Küche weit mehr als bloß Sushi. Japan zeichnet sich durch eine extrem große und vielfältige Küche aus. Über Ramen und BBQ bis hin zu verschiedenen Eintöpfen und Curries ist alles geboten. Leider ist es oftmals nicht ganz einfach einen authentischen Japaner zu finden. Oftmals sind es wirklich nur Sushibars, die maximal noch eine Misosuppe im Angebot haben. Doch sollte es in deiner Stadt ein japanisches Restaurant geben, welches wirklich nur japanische Küche anbietet, solltest du es in jedem Fall ausprobieren.

Balinesisch

Bali, die kleine Insel in Indonesien, bietet mit ihrer Küche eine unglaubliche Frische. Auf Bali selbst sind die meisten Restaurant familiengeführte, die maximal ein paar Gerichte anbieten. Die Hauptbestandteile sind dabei entweder Mi oder Nasi, also Nudeln oder Reis. Zusammen mit Hühnchen in verschiedenster Variation oder geschmortem Fleisch, bilden diese Bestandteile den Hauptteil der balinesischen Küche. Hinzu kommt oftmals ein Spiegelei und etwas Sambal.

 

Brasilianisch

Mit Sicherheit nichts für Vegetarier ist die brasilianische Küche, bestückt mit Fleischgerichten. Dabei schaffen sie es dennoch, einige Varianten anzubieten. Sei es nun ganz klassisch mit Reis und Bohnen, oder aber mit einer Art Maispolenta und Salat. Oftmals sind die Restaurants mit einer offenen Feuerstelle ausgestattet, über der das Fleisch gegart wird. Diese ist meist so angelegt, dass einem schon beim Betreten des Restaurants das Wasser im Mund zusammen läuft.

Koreanisch

Die koreanische Küche ist vielen wohl durch ihren eingelegten Kohl namens KimChi ein Begriff. Doch wusstet ihr auch, dass es über 200 verschieden Arten davon gibt?

Abgesehen davon wird in Korea sehr gerne und sehr häufig gegrillt. Es gibt in jeder Straße mindestens ein Restaurant, welches den Gästen einen Grill bereitstellt, auf dem dann munter alles zubereitet werden darf. Ein sehr geselliges Vergnügen. Eine weitere Spezialität des Landes ist ihr Nationalgetränk namens Soju. Dieses ähnelt einem leichten Schnaps und wird zum Essen in der Regel immer und in großen Mengen konsumiert.

Passend dazu gibt es auch gerne einmal eine Art Paella, wie wir sie aus Spanien kennen. Allerdings serviert mit Nudeln.

Es lohnt sich also beim nächsten Besuch im Restaurant vorher einmal genau zu sehen, wohin man gehen möchte. Die meisten Länder haben spannende Gerichte und oftmals sind sie gerade auf ein paar Varianten eines bestimmten Gerichts spezialisiert. Insbesondere Vegetarier, Veganer oder Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit sollten vorher aber genau hinsehen, wohin es am Abend geht. Viele Länder handhaben Dinge etwas anders.

Was man gegen Eisenmangel tun kann

Eisen ist ein Spurenelement, das unser Körper nicht von alleine herstellen kann, es muss von uns durch eisenhaltige Nahrungsmittel oder in Form von Eisentabletten aufgenommen werden. Wir brauchen Eisen für die Bildung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin und die Sauerstoffweiterleitung in unserem Blut. Pro Tag sollte man ca. 15-20mg an Eisen zu sich nehmen. Eisenmangel gehört zu den am meist verbreitetsten Mangelerscheinungen, die gerade bei kleinen Kindern, Frauen im Menstruationsalter und auch Frauen während der Schwanger- und Stillzeit auftritt.

Wie äußert sich Eisenmangel?

Müdigkeit

Blässe

Schwindel

Haarausfall

Konzentrationslosigkeit

Kopfschmerzen

vermehrtes Kälteempfinden

Hier eine Liste mit sehr eisenhaltigen Lebensmitteln:

2 bis 3 mal in der Woche eine Portion mageres rotes Fleisch

Vollkornkprodukte ( Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Vollkornmehl benutzen )

Erbsen, Linsen, Bohnen, Kichererbsen

Spinat

Sesamkörner, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne

getrocknete Aepfel und Aprikosen

brauner Reis

Leber

Austern

Mandeln

Es ist nachgewiesen, dass unser Körper Eisen aus tierischen Produkten, wie z.B Fleisch und Fisch besser aufnehmen kann, als aus pflanzlichen Produkten.

Um unseren Eisenwert im ständigen Gleichgewicht zu halten ist es wichtig, nicht nur darauf zu achten, wie viel Eisengehalt ein bestimmtes Lebensmittel enthält, sondern auch darauf zu achten, wie gut das Eisen von unserem Köper aufgenommen werden kann.

Lebensmittel, die man bei Eisenmangel vermeiden sollte:

Milch, Käse oder Joghurt sollten nur in kleinen Mengen verzehrt werden, da Milchprodukte die Eisenaufnahme beeinträchtigen. Vitamin C hingegen fördert die Aufnahme von Eisen. Es lohnt sich also zum Essen ein Glas Orangensaft zu trinken. Paprika, Rosenkohl und Sauerkraut sind ebenfalls sehr Vitamin C reiche Lebensmittel und helfen bei der Eisenaufnahme.

Genussmittel, wie Schwarztee, Grüntee, Wein und Kaffee erschweren es unserem Köper das aufgenommene Eisen zu resorbieren. Wer also nicht darauf verzichten möchte, der sollte diese Lebensmittel mindestens eine Stunde vor oder nach dem Essen zu sich nehmen.

Eisenpräparat können helfen!

Wenn sich herausgestellt hat, dass du Probleme mit deinem Eisenwert hast, dann musst unbedingt die Ursache dieser Erscheinung geklärt werden. Oft kann es zu einem niedrigen Eisenwert bei Mädchen und Frauen durch eine sehr starke Menstruationsblutung kommen oder nach einer noch nicht lange zurückliegenden Operation. Um aber Schlimmeres, wie innere Blutungen, Tumore oder Probleme im Darmtrakt auszuschließen sollte dies dringend mit deinem Arzt abgeklärt werden. Sollte sich herausstellen, dass es an deiner Ernährung liegt, dann solltest du deine Ernährung langfristig auf eine Eisenreiche Kost umstellen. Da dies oft nicht ausreicht, muss man sich gelegentlich vom Arzt ein Eisenpräparat in Form von Tabletten oder Infusionen verschreiben lassen. Die Einnahme von Eisenpräparaten sollte immer nur unter Aufsicht eines Arztes stattfinden, da auch ein zu hoher Eisenwert schädlich sein kann und toxische Reaktionen oder gar einen allergischen Schock auslösen kann.

Um herauszufinden, ob sich deine Eisenwerte nach Nahrungsumstellung und mit Hilfe von Eisenpräparaten verbessert haben, solltest du deine Blutwerte nach ca. 4 Wochen bei der Einnahme von Tabletten und nach 8 bis 12 Wochen nach der Behandlung mit Infusionen erneut von deinem Arzt kontrollieren lassen.

Wie kann es von einem Eisenmangel zu einer Blutarmut kommen?

Eine Blutarmut kann entstehen, wenn unser Körper nicht mehr in der Lage ist bei der Neubildung der roten Blutkörperchen zu helfen. Bei einer kurzzeitig verminderten Aufnahme von Eisen kann unser Körper auf seine Eisenreserven zurückgreifen, doch sind diese erschöpft, entsteht eine Blutarmut.

Warum Zusatzstoffe in Lebensmitteln unbedingt verboten werden sollten.

Was genau sind eigentlich Zusatzstoffe und für was werden sie wirklich benutzt?

Zusatzstoffe wie z.B. Aromen, Geschmacksverstärker oder Farbstoffe werden bestimmten Lebensmittel zugeführt, um sie besser aussehen zu lassen oder länger haltbar zu machen. Die meisten dieser Zusatzstoffe sind dabei aber völlig überflüssig und sogar sehr schädlich für unsere Gesundheit. Wer sich einmal genau mit den Lebensmittel auseinandersetzt, die er zu sich nimmt wird ganz schnell feststellen, wie viele dieser Zusatzstoffe eigentlich in jedem von uns gekauften Produkten vorhanden sind.

– Technische Hilfsstoffe

Es gibt Stoffe, die nicht unbedingt auf der Zusatzliste des Produkts aufgeführt werden müssen. Diese sind keine offiziellen Zusatzstoffe, sondern hierbei handelt es sich um so genannte „Technische Hilfsstoffe“. Technische Hilfsstoffe tragen dazu bei, das ein Produkt nach dem Kauf leichter zu schneiden oder zu verarbeiten ist.

– Zusatzstoffe sind auf Dauer gesundheitsschädlich

Alle Zusatzstoffe, die zu einem Lebensmittel hinzugefügt werden sollen, werden vorher genauestens untersucht, um zu vermeiden, dass es sich z.B. um einen für uns gesundheitsschädlichen Stoff handelt. Trotz dieser Untersuchungen gibt es noch immer ca. 250 Stoffe, die den Verdacht erwecken, das sie Allergien oder ähnliches auslösen könnten. Da leider bis jetzt nicht genau nachgewiesen werden konnte, das dem wirklich so ist, darf keiner dieser Zusatzstoffe offiziell verboten werden.

– Gewollte Täuschung der Unternehmen und Hersteller

Viele Produkthersteller werben mit dem Slogan „ ohne Zusatzstoffe“ oder „ frei von Zusätzen“. Es gibt nämlich Zusatzstoffe, die rein rechtlich gar nicht als solche gelten aber trotzdem in Laboren hergestellt worden sind. Unternehmen lassen somit einfach einige der schädlichen Zusatzstoffe aus unseren Produkten raus um dann sagen zu können ihre Produkte seien einwandfrei und ohne jegliche Bedenken verzehrbar.

Vermeiden von Zusatzstoffen durch Bioprodukte

Um Zusatzstoffe komplett zu vermeiden, lohnt es sich seine Mahlzeiten mit frischen Lebensmitteln selbst zu kochen und bei der Auswahl seiner Lebensmittel darauf zu achten, was im Einkaufswagen landet. Wer ganz sicher gehen will und es sich leisten kann, der sollte seinem Einkauf zukünftig nur noch im Bio-Laden nachgehen. Bioprodukte enthalten nur ca. 1/10 des sonst enthaltenen Werts an Zusatzstoffen. Es ist nachgewiesen worden, dass die Anzahl an Menschen, die Biolebensmittel zurückgreifen in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Wir können also davon ausgehen, dass diese Zahl in den nächsten Jahren weiterhin ansteigen wird.

– Auf Kinder sollten wir besonders aufpassen

Zusatzstoffe können gerade für Kinder und ihre Entwicklung erhebliche Schäden bedeuten.Kinder befinden sich noch in der Wachstumsphase und haben ein viel geringeres Körpergewicht wir. Jeder Zusatzstoff wirkt sich viel enormer auf ihre Gesundheit aus als bei einem Erwachsenen. Da Kinder sich dazu meistens noch sehr einseitig ernähren, nehmen sie gerade dadurch eine Vielzahl der ungesunden Stoffe zu sich.

– An alle Veganer

Viele Zusatzstoffe werden aus tierischen Produkten hergestellt und sind somit für jeden, der sich vegan ernähren will nicht gerade gut geeignet. Solltest du einer der Menschen sein, der sich dafür entschieden hat vegan zu leben, dann kannst du entweder nur komplett auf industriell hergestellte Produkte/ Fertigprodukte verzichten oder du machst dir eine Liste mit den Zusatzstoffen, die du unbedingt vermeiden solltest.